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Der Österreichische Schwimmverband stellt das größte Kontingent der heimischen Sportverbände bei den olympischen Spielen in Rio.
Mit neun Sportlerinnen und Sportlern ist der Österreichische Schwimmverband OSV der größte Fachverband im ÖOC-Team für die 28. Olympischen Sommerspiele vom 5. bis 21. August in Rio de Janeiro. Insgesamt wird das Österreichische Olympische Komitee mit 68 Athleten (31 Damen und 37 Herren) nach Südamerika reisen. Es ist das kleineste ÖOC Aufgebot seit 40 Jahren. Fahnenträgerin ist Liu Jia (Tischtennis).
Österreich Synchron-Schwimmerinnen belegten nach Rang zwölf im Team-Bewerb zum Abschluss der JEM im Rijeka Platz zehn im Combo und bestätigten damit ihre gute Leistung aus der Vorrunde. Mit 73,8000 Punkten konnten sich die Mädchen sogar leicht steigern und bekamen von den Konkurrentinnen viel Lob.
Österreichs Synchronschwimm-Team belegte im Finale der JEM in Rijeka am Samstag den 12. Endrang. Die Mädchen konnten ihre Punkte im Vergleich zur Vorrunden noch auf 141,2828 (+1,1333) erhöhen, aber leider ihre Platzierung nicht verbessen.
Nach der Combo am Donnerstag hat sich bei der JEM der Synchronschwimmerinnen in Rijeka auch das Team (Raffaela und Verena Breit, Vanessa Gamauf, Vassilissa Neussl, Luna Pajer, Edit und Yvette Pinter) mit Platz 12 in der Pflicht für das Finale am Wochenende qualifiziert. Im Solo und Duett liegen die Sportlerinnen nach der Pflicht auf Platz 15 und haben daher das Finale leider verpasst.
Am Abschlusstag der JEM in Ungarn zeigt sich Christopher Rothbauer noch einmal von seiner besten Seite. Im Finale über 100m Brust belegt er in 1.03,04 den 8. Platz und schließt eine persönlich tolle JEM gebührend ab. In der Vormittag-Session am Sonntag sorgte Robin Grünberger mit 23,30 über 50m Freistil (Platz 18) für einen neuen österreichischen Juniorenrekord, weiters verzeichneten die OSV-Schwimmer noch fünf persönliche Bestleistungen.
Christoper Rothbauer und Valentin Bayer zogen am Samstag souverän ins Semifinale über 100 m Brust ein, in dem beide unter dem alten österreichischen Juniorenrekord blieben. Den Finaleinzug schaffte nur Christopher Rothbauer mit 1:02,44 und Platz 8. Valentin Bayer belegte knapp dahinter mit 1:02,55 nur Platz 9 und scheiterte knapp.
Der dritte Tag der JEM ist kein guter für das OSV-Team. Caroline Philhatsch verletzte sich am Knöchel, musste mit Verdacht auf Bändereinriss die Heimreise Richtung Graz antreten und konnte als Titelverteidigerin über 50m Rücken nicht an den Start gehen.
Christopher Rothbauer holt am Donnerstag bei der Junioren-EM der Schwimmer in Hódmezövásárhely (Ungarn) die erste Medaille für Österreich. Rothbauer schwimmt im Finale über 200 m Brust in 2:13,07 neuen österreichischen Juniorenrekord und gewinnt die Bronze-Medaille hinter Kirill Mordashev (RUS) und Nicolo Martinenghi (ITA). Auf Silber fehlten dem 18-jährigen Wiener nur 12 Hundertstel Sekunden. Valentin Bayer qualifizierte sich ebenfalls für das Finale und belegte in 2:15,43 den sehr guten siebenten Endrang.
Gleich am ersten Tag der JEM der Schwimmer in Hódmezövásárhely (Ungarn) schaffen zwei OSV-Athleten den Einzug in ein Finale. Christopher Rothbauer verbesserte über 200 m Brust in 2:13,10 seinen österreichischen Juniorenrekord deutlich und qualifiziert sich mit Platz drei im Semifinale für den Endlauf am Donnerstag. Valentin Bayer unterbot seinen Rekord über 200 m Brust in 2:14,92 um mehr als zwei Sekunden und steht als siebenter im Semifinale ebenfalls im morgigen Finale.
Vom 21. bis 26. Juni 2016 findet in Rijeka (CRO) die JEM-der Synchronschwimmerinnen statt. 183 Teilnehmerinnen aus 22 Nationen sind am Start. Auch Österreich hat sich für die Junioren-Wettkämpfe qualifiziert. Mittwoch und Donnerstag stehen die Vorkämpfe auf dem Programm. Freitag findet die Pflicht statt, am Wochenende die Finali.
Der Österreichische Schwimmerverband OSV hat einen neuen Sportdirektor. Aus insgesamt 21 Bewerbungen entschied sich der OSV-Vorstand in einem mehrmonatigen und mehrstufigen Auswahlverfahren für den 49jährigen Südtiroler Dario Taraboi. Die Zusammenarbeit wurde vorerst auf vier Jahre bis zu den Olympischen Spielen 2020 in Tokyo abgeschlossen. Der Vertrag mit Dario Taraboi beginnt am 1. September 2016 nach der Rückkehr der OSV-AthletInnen von den Olympischen Spielen in Rio.
Das Österreichische Olympische Comité hat in seiner Vorstandssitzung am Donnerstag im Haus der Österreichischen Lotterien in einer zweiten Nominierungswelle weitere 29 Athleten für die Olympischen Sommerspiele in Rio nominiert. Für den OSV wurden Birgit Koschischek (50 m Freistil), Lisa Zaiser (200 m Freistil, 200 m Lagen) und Felix Auböck (200, 400, 1.500 m Freistil) in den Olympia-Kader aufgenommen. Damit erhöht sich die Zahl der ÖOC-Fixstarter auf insgesamt 46 (23 Damen, 23 Herren, 15 Sportarten).
Je näher Olympia kommt, umso besser kommen unsere OSV-Schwimmer in Form. Lena Kreundl gewann am Samstag bei den Hungarian Open in Budapest in 2:12,81 überlegen das Finale über 200 m Lagen, unterbot damit klar das FINA A Limit und qualifizierte sich fix für die Olympischen Spiele vom 5. bis zum 21. August 2016 in Rio de Janeiro. Es fehlt noch die Nominierung durch das Österreichische Olympische Comité, was reine Formsache sein sollte.
Tirol ist mit dem Staatsmeistertitel der Damen und der Herren 2016 wieder die Wasserballhochburg Österreichs! Innsbruck jubelt über zwei Mal Gold und eine „Perfect Season“! Am Wochenende 25. und 26. Juni ging die letzte Runde der Damen-Wasserballmeisterschaft über die Bühne. Die Damen des WBCT konnten als bereits feststehender Meister ohne Druck aufspielen und feierten drei klare Siege.