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OSV mit neun Sportlern bei Olympischen Spielen

Mit neun Sportlerinnen und Sportlern ist der Österreichische Schwimmverband OSV der größte Fachverband im ÖOC-Team für die 28. Olympischen Sommerspiele vom 5. bis 21. August in Rio de Janeiro. Insgesamt wird das Österreichische Olympische Komitee mit 68 Athleten (31 Damen und 37 Herren) nach Südamerika reisen. Es ist das kleineste ÖOC Aufgebot seit 40 Jahren. Fahnenträgerin ist Liu Jia (Tischtennis).

Vom OSV wurden sechs Schwimmer, zwei Synchronschwimmerinnen und ein Wasserspringer fix nominiert: Birgit Koschischek (50 m Kraul), Lisa Zaiser (200 m Lagen), Jördis Steinegger (400 m Lagen), Lena Kreundl (200 m Lagen), Felix Auböck (200, 400, 1.500 m Kraul), David Brandl (400 m Kraul), Anna Maria und Eirini Marina Alexandri (Synchron-Duett) sowie  Constantin Blaha (Wasserspringen - 3 m Brett). Jakub Maly hofft noch auf eine Nachnominierung. Er wartet auf die Bestätigung des Internationalen Schwimmverbandes, ob seine B-Limit-Zeit über 400 m Lagen für einen internationalen Quotenplatz reicht.Neben den neun Startplätzen für den OSV ist Österreich in Rio den Janeiro noch in folgenden Sportarten vertreten: Badminton (2), Beach-Volleyball (4), Bogenschießen (1), Fechten (1), Gewichtheben (1), Golf (2), Judo (5), Kanu-Wildwasser (2), Leichtathletik (6), Pferdesport Dressur (1), Rad-Straße (3), Rad-Mountainbike (1), Ringen (1), Rudern (3), Schießen (5), Segeln (8), Tischtennis (6), Triathlon (3), Turnen Kunst (1) sowie Turnen Rhythmische Gymnastik (1).

Österreichs Delegation in Rio de Janeiro umfasst inklusive Coaches, Betreuern und ÖOC-Mitarbeitern insgesamt 163 Personen. Chef de Mission ist Christoph Sieber, 2000 in Sydney Surf-Olympiasieger, beim ÖOC für die Sportagenden verantwortlich. Das medizinische Team – unter der Leitung von Univ. Prof. Dr. Alfred Engel und Anti-Doping-Beauftragten Univ. Prof. Dr. Wolfgang Schobersberger – besteht aus 4 Ärzten, 4 Sportpsychologen und 13 Physiotherapeuten.