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Safe Sport Reformprozess – Zwischen Anspruch und Wirklichkeit

BMWKMS, Sport Austria und 100% SPORT haben zu einem Summit eingeladen

Im Rahmen eines gemeinsamen Safe Sport Reformprozesses von BMWKMS, Sport Austria und 100% SPORT waren Montag im BMWKMS in Wien EntscheidungsträgerInnen und Führungskräfte mit Präventions- und Schutzbeauftragten eingeladen, um gemeinsam erste Erfahrungen zu teilen, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und erste Lösungsansätze zu entwickeln. Für den OSV waren Generalsekretärin Julia Powischer und Shahbaz Shahnazi, Sportkoordinator Synchronschwimmen und Wasserspringen dabei.

Es ging es darum, gemeinsam zu erkunden, wie Prävention und Schutz im österreichischen Sport künftig noch besser verankert und unterstützt werden können. Nicht mit fertigen Antworten, sondern mit der gemeinsamen Frage: Was braucht es, damit Prävention im österreichischen Sport tatsächlich wirksam werden kann? Prävention muss an erster Stelle stehen. Je früher Risiken erkannt, Strukturen geschaffen und Menschen gestärkt werden, desto größer ist die Chance, dass aus möglichen Gefährdungen gar nicht erst Fälle werden. 

Der erste Teil eröffnete unterschiedliche Perspektiven auf die gesellschaftliche Bedeutung von Prävention und Schutz, den aktuellen Reformprozess und internationale Erfahrungen. Welche Veränderungen bringt eine strukturelle Verankerung von Prävention und Schutz mit sich und was können wir aus den Erfahrungen anderer Länder für Österreich mitnehmen? Im zweiten Teil stand die Rolle der Präventions- und Schutzbeauftragten im Mittelpunkt. Damit sie ihre Aufgaben wirksam wahrnehmen können, braucht es entsprechende Rahmenbedingungen, Ressourcen, Qualifikationen und eine gute organisatorische Verankerung. Dabei sollen auch die unterschiedlichen Ausgangslagen und Herausforderungen der Mitgliedsorganisationen berücksichtigt werden.