Für Dariush Lotfi und Anton Knoll wurde es leider nichts aus der Top-Platzierung im Synchron-Bewerb vom Turm. Das Duo belegte mit 362,34 Punkten Platz 7, blieb aber souverän über der geforderten Norm von 325 Zählern für die Weltcups 2027. Die beiden mussten leicht gehandicapt antreten, nachdem sich Anton Knoll am Nachmittag an einem Holzbalken mit seiner Sonnenbrille eine kleine Platzwunde zugezogen hatte, die mit zwei Nähten versorgt werden musste. Auswirkungen auf die Sprünge hatte das allerdings nicht. Mittwoch ist der OSV am Vormittag bei zwei Bewerben im Einsatz. Nico Schaller und Dariush Lotfi im Vorkampf vom 3m (10:30 Uhr), Luca Karl im 5km Open Water (10:00 Uhr). Der ORF überträgt alle EM-Bewerbe LIVE in den unterschiedlichen ORF-Programmen.
„Unsere Leistung war solide, wir haben aber leider ein wenig was hängen gelassen“
Es wäre von den Punkten sicher mehr drinnen gewesen, beide Herren hatte aber kleine Fehler. Anton Knoll war mit seiner Leistung grundsätzlich zufrieden: „Unsere Leistung war solide, wir haben leider ein wenig was hängen gelassen im Vergleich zu den Top Drei. Ich bin ein wenig traurig über die nicht ganz gelungene Perfektion. Beim zweiten Sprung ist mir leider der Fehler passiert. Ich bin abgesprungen und die Sonne hat mich ein wenig geblendet. Dann konnte ich nichts mehr sehen und das ist natürlich nicht so gut.“ Sein nächster Bewerb ist am Donnerstag im Einzel vom Turm. „Es ist diesmal eine sehr starke EM, das hat man auch im Synchron gesehen. Ich will mich da jetzt nicht hinstellen und sagen, ich mache in zwei Tagen eine Medaille. Aber es ist drinnen, wenn ich ein sensationelles Programm abspule, was ich kann, ich muss es nur bringen.“
„Bis auf den vierten Sprung bin ich zumindest halbwegs zufrieden“
Mit 362,34 Punkten haben die beiden ganz locker die geforderte Norm von 325 Punkten für die Teilnahme an den Weltcups geschafft. „Das war ein erklärtes Ziel“, so Dariush Lotfi. „Das ist geschafft und wir dürfen dort starten, was sehr wichtig ist für uns auch in Blickrichtung Olympia, wofür wir uns ja dann 2028 qualifizieren wollen.“ Bei der Leistung ist noch Luft nach oben: „Bis auf den vierten Sprung bin ich zumindest halbwegs zufrieden. Ich komme von einer Verletzung zurück, das darf man nicht vergessen und es war mein erster Wettkampf heuer. Wir haben auch viel gelernt für die Zukunft und es war so gesehen kein erfolgloser Tag.“ Sein nächster Einsatz ist gleich am Mittwoch gemeinsam mit Nico Schaller im 3m Einzel: „Ziel ist das Finale. Top12 ist immer gut. Ein Nebenziel sind die 350 Punkte, um die Weltcup-Qualifikation zu schaffen.“