OSV-Bericht

Auböck als erster OSV-Vertreter in Japan gelandet

Felix Auböck hat als erster der neun OSV-Olympiastarter sein Quartier im Olympischen Dorf bezogen

Montagfrüh sind die für Olympia qualifizierten OSV-Schwimmer Lena Grabowski, Marlene Kahler, Simon Bucher, ­­­Heiko Gigler, Bernhard Reitshammer und Christopher Rothbauer von Wien aus zu den Olympischen Spielen nach Tokio aufgebrochen und werden Dienstag mit insgesamt rund 11.000 Kolleginnen und Kollegen ihre Zimmer im Olympischen Dorf beziehen. Bereits einen Tag zuvor ist am Sonntag Felix Auböck direkt von London nach Tokio zu den Olympischen Spielen gereist und hat als erster OSV-Vertreter sein Quartier bezogen. Die Olympia Schwimm-Bewerbe beginnen am Samstag. Die OSV-Synchronschwimmerinnen Anna-Maria und Eirini Alexandri reisen erst eine Woche später nach Japan.

Olympia-Wettkampfplan

ÖOC-Olympia-Presseservice

Original-Pressetext ÖOC 
Schwimm-Hoffnung Felix Auböck strahlte bei seiner Ankunft übers ganze Gesicht: “Es ging überraschend schnell. Der Einreiseprozess hat nicht einmal 90 Minuten gedauert. Ich fühle mich fit, bin gut im Dorf angekommen. Natürlich herrschen strengere Regeln als in Rio vor vier Jahren, aber das ist gut so – es geht ja um unsere Gesundheit.” Nachsatz: “Ich bin sicher, dass werden ganz besondere Spiele. Jeder Sportler, jede Sportlerin ist erleichtert, dass Olympia endlich über die Bühne geht.” Der erste Weg führte Auböck zum Medal Plaza. Mit einem City-Bike ging’s zu einem ORF-Interview, dann zu einem Kurzbesuch im offiziellen Olympia-Shop. “Alles, was ich bisher gesehen habe, hat mir sehr gut gefallen.”

Verkehrte Welt
Samstagabend (Ortszeit: 19:48), am Tag nach der Eröffnungsfeier in Tokio, steht für den Vize-Europameister von Budapest sein Vorlauf über 400m Freistil an. Tags darauf, um 10.30 Uhr kämpfen die Top-8 im olympischen A-Finale um die Medaillen. “Normalerweise müssen wir vormittags solide schwimmen, am Abend dann noch ein paar Prozent drauflegen. Diesmal ist es umgekehrt. Da sollte ich am Vormittag groß da sein”, betont der Freistil-Spezialist. “Wir haben zuletzt sehr oft am Vormittag richtig harte Trainingseinheiten absolviert, um uns auf den Olympia-Fahrplan einzustimmen.”

Das Selbstvertrauen des 24-jährigen Niederösterreichers, der in England trainiert, könnte größer kaum sein. “EM-Silber hat richtig gutgetan. Endlich habe ich in einem großen Finale meine Leistung gebracht. Andererseits haben wir zuletzt aber auch genau den Finallauf analysiert, um aus den Fehlern zu lernen. EM-Silber ist schön. Aber heuer hat natürlich Tokio klaren Vorrang.”

OSV Team und Starts in Tokio
Mit Marlene Kahler (1.500 + 800 + 400 m Freistil), Lena Grabowski (100 + 200 m Rücken), Felix Auböck (400 + 800 + 1.500 Freistil), Simon Bucher (100m Schmetterling), ­­­Heiko Gigler (50 m Freistil), Bernhard Reitshammer (100 m Rücken, 200 m Lagen, 100 m Brust), Christopher Rothbauer (200 m Brust) sowie den Synchronschwimmerinnen Anna-Maria und Eirini Alexandri (Duett, Ersatzfrau Vasiliki Alexandri)