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FINA kündigt neue Politik zur Geschlechterintegration an

Die FINA-Mitgliedsverbände haben eine neue FINA-Politik zur Geschlechterintegration gestimmt

Die Abstimmung wurde bei der Schwimm-WM im Rahmen des außerordentlichen FINA-Generalkongress 2022 in Budapest vorgenommen. 71,5 Prozent der Delegierten haben für die neue Politik gestimmt, nachdem der Kongress Vorträge von Vertretern einer Arbeitsgruppe gehört hatte, die im November 2021 eingerichtet worden war. Diese Arbeitsgruppe bestand aus drei Fachgruppen für Athleten, Wissenschaft und Medizin und einer Gruppe für Recht und Menschenrechte.

Nach der Analyse der Schlussfolgerungen dieser Gruppen hat die FINA eine neue Politik entwickelt, die bei allen FINA-Veranstaltungen gelten wird. Die neue FINA-Richtlinie zur Geschlechterintegration tritt am 20. Juni 2022 in Kraft und wird auch bei der Ratifizierung von Weltrekorden befolgt, unabhängig davon, wo der Wettkampf stattgefunden hat. Die vollständige FINA-Politik zur Geschlechtergleichstellung finden Sie hier. Die Richtlinie enthält auch Vorschläge für eine offene Wettkampfkategorie. Die FINA wird eine neue Arbeitsgruppe einrichten, die sich in den nächsten sechs Monaten damit befassen wird, wie sich diese neue Kategorie am effektivsten einrichten lässt.

FINA-Präsident der FINA Husain Al-Musallam zu den Richtlinien: "Wir müssen die Rechte unserer Athleten schützen, aber wir müssen auch die Wettbewerbsfairness bei unseren Veranstaltungen schützen, insbesondere die Frauenkategorie bei FINA-Wettkämpfen. Die FINA wird immer jeden Athleten willkommen heißen. Die Schaffung einer offenen Kategorie bedeutet, dass jeder die Möglichkeit hat, auf einem Spitzenniveau zu starten. Das hat es bisher noch nicht gegeben, also muss die FINA den Weg vorgeben. Ich möchte, dass sich alle Athleten einbezogen fühlen und während dieses Prozesses Ideen entwickeln können."